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Läden öffnen wieder: Konsumverzicht als eine Möglichkeit des Protestes?

Jetzt wo die Läden so langsam wieder öffnen und der Massenkonsum wieder so langsam möglich wäre, kam mir die Überlegung, ob Konsumverzicht, vor allem bei den großen Läden, derzeit angebracht wäre. Gründe wären unter anderem:

- Die „Rettungspakete“ der Regierung helfen überwiegend Großkonzernen, da diesen die größten finanziellen Anteile zustehen.

- Schüler werden grundlos durch den Beginn der Präsenzlehre in Schulen dem Risiko der Covid-19 Infektion ausgesetzt.

- Das Pflegepersonal ist immer noch überlastet (war ja schon vor der Krise so) und wird es wohl begrüßen, wenn mehr Leute zuhause bleiben und Menschenansammlungen meiden.


Der Konsumverzicht würde so aussehen, dass man nur noch bei Lebensmitteln wie bisher einkauft, solange der Schutz gegen Covid-19 mangelhaft ist und Konzerne in der Krise auf Kosten der Arbeiterklasse gerettet werden.


Während des Verzichts macht man um große Läden einen Bogen. Bücher, Elektrogeräte, Werkzeuge, Baumaterial sowie Verbrauchsmaterial (Kleber, ...) werden vorzugsweise im „kleinen Laden um die Ecke“ oder im kleinen Online-Shop erworben, aber nur, wenn es nach gründlicher Überlegung notwendig erscheint.

Was haltet ihr davon?

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