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Erkenntnis des Tages: Öl


In Reimform:

Wenn trotz richtigem Riemen das „Flattern“ bleibt,
ein wenig Öl am Motor es endlich vertreibt.

Im Klartext:

Wenn die richtigen Riemen in den Walkman eingesetzt wurden und es dennoch zum Flattern kommt, kann etwas Öl am Motor helfen. Dazu wird zuerst der Riemen abgenommen und anschließend ein kleiner Tropfen Öl zwischen die Morotwelle und deren Loch im Motorgehäuse aufgetragen. Als Öl kann warscheinlich Nähmaschinenöl verwendet werden, wenn kein Sinteröl da ist. Wenn das Öl nicht sofort einzieht, einfach den Walkman ohne aufgesetzten Riemen anschalten und für 30 Minuten laufen lassen. Dann sollte das Öl eingezogen sein und der Motor zudem etwas leiser laufen. Anschließend kann der Riemen wieder aufgesetzt werden. Man sollte darauf achten, dass dieser gleichverteilt ist: Nich dem Drücken der Play-Taste sollte der Riemen nicht „eiern“, also je nach Position etwas dicker oder dünner sein. Sollte dies der Fall sein, so kann eines der Räder, über die er läuft, festgehalten werden und das andere ein wenig mit einem Finger bewegt werden, bis der Riemen nicht mehr eiert.

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This entry was edited (4 months ago)

 

Erkenntnis des Tages: Antriebsriemen


In Reimform:

Will das „Flattern“ nicht verschwinden
musst du 'nen kleineren Riemen finden.
Hast du den passenden dann gefunden:
Notier' dessen Maße für die nächsten „Runden“.


Im Klartext:

Im Walkman führen zu große Riemen zum „flattern“: Die Bandgeschwindigkeit wechselt sehr schnell, was vor allem bei hohen Frequenzen hörbar ist. Ein kleinerer Riemen liegt fester an und verhindert das Flattern. Da es einige Zeit dauern kann, bis man in einem Satz Riemen den richtigen gefunden hat, kann man einen Zettel mit den richtigen Maßen irgendwo innen in den Walkman kleben, damit man beim nächsten Riemenwechsel gleich weis, welcher passt.


Wichtig bei Ersatzriemen: Dickere Riemen sind nicht unbedingt besser. Ein zu dicker Riemen kann die Lage der Räder, die er umläuft, verändern, wodurch es bei der Wiedergabe zu sprunghaften Änderungen der Bandgeschwindigkeit kommen kann.


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Anleitung: Kassettendecks ohne Justierkassette wieder auf 4,76 cm/s einstellen


In Reimform:

Willst du die Bandgeschwindigkeit einstellen
und kannst kein Justierband nach Haus' bestellen,
so höre eine Kassette mit digitaler Kopie
quasi zeitgleich - in Quadrophonie.
Stelle dabei die Abspielgeschwindigkeit
und lasse dir dafür etwas Zeit.
Anhand von Echo- und Phaser-Effekt
justierst du das Laufwerk ganz korrekt.


Im Klartext:

Mit einer alten digitalen Kopie einer Aufnahme einer Kassette konnte ich endlich die Geschwindigkeitsprobleme zweier Kassettendecks beheben. Das erste lief 3% zu schnell, das andere lief ein paar Prozent zu langsam.

Um bei beiden die korrekte Geschwindigkeit einzustellen, nahm ich eine digitale Kopie einer Kassette zur Hand, die ich zeitgleich mit der Originalkassette in dem Kassettendeck abspielte, das zu langsam läuft. Das Kassettendeck war währenddessen geöffnet, sodass ich hinten am Motor die Geschwindigkeit direkt einstellen konnte. Bei der Wiedergabe achtete ich auf den Phaser-Effekt, der dann zustande kommt, wenn die abgespielte Stelle der digitalen Kopie und der Originalkassette nur wenige Millisekunden auseinander liegt. Anschließend stellte ich die Geschwindigkeit genauer ein, um möglichst lange den Phaser-Effekt bei der Wiedergabe zu erhalten. Ich justierte die Motorgeschwindigkeit so lange, bis die digitale Kopie und die Originalkassette nach mehreren Minuten nur noch eine Abweichung im Millisekundenbereich hatten, was einen Echo-Effekt ergab.

Anschließen nahm ich mit dem nun korrekt eingestellten Kassettendeck eine Justierkassette auf, auf der ein lauter 2000Hz-Sinuston und ein leiserer 10000Hz-Sinuston zu hören sind. Ersterer dient zur Einstellung der Bandgeschwindigkeit und letzterer zur korrekten Positionierung des Tonkopfes (Azimuth-Einstellung).

Der letzte Schritt war dann einfach: Zweites Laufwerk nehmen, Justierkassette einlegen, Klinkenstecker in den Kopfhörerausgang stecken und mit dem Multimeter verbinden, welches auf Frequenzmessung eingestellt ist. So lange den Trimmer im Motor einstellen, bis das Multimeter 2000 Hz anzeigt.

Nun habe ich zwei voll funktionsfähige Kassettendecks, die beide wieder in Standardgeschwindigkeit, also 4,76 cm/s, Kassetten abspielen.

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Erkenntnis des Tages:

Wenn der Riemen beim Abspielen flattert,
die Musik dann auch leicht knattert.


Wenn der Antriebsriemen eines Kassettenwalkman für das Laufwerk zu groß ist und vielleicht auch noch einen größeren Riemendurchmesser hat als der Originalriemen, dann kann es dazu kommen, dass der Riemen bei der Wiedergabe „flattert“. Er liegt nicht fest genug an und kann deshalb nicht gleichmäßig vom Motor gezogen werden. Als Folge davon eiert die Musik sehr schnell. Bei hohen Tönen hört sich das eher krächzend bis leicht knatternd an. Die Lösung: Einen kleineren Antriebsriemen verwenden.

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