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Läden öffnen wieder: Konsumverzicht als eine Möglichkeit des Protestes?


Jetzt wo die Läden so langsam wieder öffnen und der Massenkonsum wieder so langsam möglich wäre, kam mir die Überlegung, ob Konsumverzicht, vor allem bei den großen Läden, derzeit angebracht wäre. Gründe wären unter anderem:

- Die „Rettungspakete“ der Regierung helfen überwiegend Großkonzernen, da diesen die größten finanziellen Anteile zustehen.

- Schüler werden grundlos durch den Beginn der Präsenzlehre in Schulen dem Risiko der Covid-19 Infektion ausgesetzt.

- Das Pflegepersonal ist immer noch überlastet (war ja schon vor der Krise so) und wird es wohl begrüßen, wenn mehr Leute zuhause bleiben und Menschenansammlungen meiden.


Der Konsumverzicht würde so aussehen, dass man nur noch bei Lebensmitteln wie bisher einkauft, solange der Schutz gegen Covid-19 mangelhaft ist und Konzerne in der Krise auf Kosten der Arbeiterklasse gerettet werden.


Während des Verzichts macht man um große Läden einen Bogen. Bücher, Elektrogeräte, Werkzeuge, Baumaterial sowie Verbrauchsmaterial (Kleber, ...) werden vorzugsweise im „kleinen Laden um die Ecke“ oder im kleinen Online-Shop erworben, aber nur, wenn es nach gründlicher Überlegung notwendig erscheint.

Was haltet ihr davon?

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Die nächste Idee schwirrt im Kopf herum: Ein freier Sim City 3000 Klon. Vor ein paar Jahren hatte ich schonmal die Idee und ein Repositorium namens YourCity angelegt [1]. Der Python2-Quellcode von damals lässt sich heute jedoch nicht mehr ausführen, da die verwendete Fife-Engine mittlerweile Python3 braucht und sich zudem anscheinend in der Engine selbst Dinge geändert haben. Mit dem Code wurde ein 10x10 Kacheln großes Spielfeld erzeugt, auf dem Rasen- und „Dreck“-Kacheln scheinbar zufällig angeordnet waren. Mehr konnte er nicht.

Die GUI und die Darstellung der Kacheln wäre wahrscheinlich der einfachere Teil, vor allem, wenn ich auf die Fife-Engine oder eine andere Engine zurückgreifen kann. Schwieriger würde es hingegen sein, die Formeln herzuleiten, die bestimmen, ob ein Gebäude verlassen oder gebaut wird oder die zur Berechnung der Stimmung, Kriminalitätsrate, Luft- und Wasserverschmutzung, Energiebedarf, Müllerzeugung, Wasserverbrauch und weiteren Dingen benötigt werden. Denn für jede Kachel kann die Art der Kachel und die umgebenden Kacheln eine Rolle spielen. Wohngebiets-Kacheln und Industriegebiets-Kacheln sollte man beispielsweise mit etwas Abstand voneinender platzieren, da sich sonst die Verschmutzung des Industriegebietes negativ auf das Wohngebiet auswirkt.

Auch ohne GUI könnte ich die Berechnungsformeln erarbeiten und eine Stadt Schritt für Schritt iterieren lassen um zu sehen, ob die Formeln gut balanciert sind. Spannend wäre es bestimmt.

1: YourCity-Quellcode: https://codeberg.org/ncc1988/YourCity

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Die Fundamente der Kernklassen sind geschrieben. Es gibt eine Tile-Klasse, die eine einzige Kachel auf dem Spielfeld repräsentiert. Diese kann einen Zonentyp (Wohn-, Gewerbe-, Industriegebiet usw.) haben und oberirdisch sowie unterirdisch mit Verkehrsrouten bebaut sein. Für die Verkehrsattribute fehlen noch einige Daten, das wird vielleicht auch refaktorisiert. Zu einer Kachel kann ein Gebäude zugeordnet werden. Die Kachel erhält dabei auch eine Gebäude-Kachelnummer um ihre Position innerhalb des Gebäudes ermitteln zu können.

Die Map-Klasse bildet das Spielfeld ab. Es gibt zwei Vektoren mit Kacheln, die beide so groß sind wie es Kacheln auf dem Spielfeld gibt. Der erste Vektor gibt den aktuellen Zustand der Kacheln wieder. Der zweite dient zur Berechnung des Zustands der Kacheln im nächsten Iterationsschritt.

Sobald es möglich ist, rudimentäre winzige Städte mit 10x10 oder 20x20 Kacheln anzulegen und den nächsten Iterationsschritt der Stadt rudimentär zu berechnen, stellt sich die Frage, wie der Stadtzustand angezeigt werden soll: Direkt mit der FIFE-Engine oder erstmal auf der Konsole? Ein Engine-interface, das die Darstellung abstrahiert, sollte beides möglich machen und zudem weitere Anzeigemöglichkeiten eröffnen.