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Nachdem KenFM und Ken Jebsen schon vor Monaten wegen der Corona-Krise das wahre Gesicht gezeigt haben, habe ich heute den Schlussstrich unter das Kapitel gezogen. Mein Benutzerkonto auf KenFM.de habe ich gelöscht. Die Tonspuren einiger KenFM-Sendungen, die ich im Langspielmodus auf Kassetten aufgenommen habe, werden auch innerhalb der nächsten Tage vom Band getilgt.



Wären das alles CD-R oder Schallplatten, müsste ich all diese Datenträger jetzt entsorgen. Zum Glück sind Kassetten wiederbeschreibbar, sodass in der Zukunft andere Dinge auf das Band gespielt werden können. Wiederbeschreibbare Datenträger, ob Analog oder Digital, haben ihre Vorteile 😀

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Dein Beitrag hat mich dazu motiviert mal wieder ein paar Beiträge von KenFM auf youtube anzuhören.
Ich habe den Eindruck, dass die meisten Zusammenhänge und Ungereimtheiten treffend dargestellt werden. Die verlinkten Seiten haben mir ein gutes Bild geben können, wie die Beiträge zu ihren Kernaussagen gekommen sind.

Ich finde jedoch auch, dass bei der Recherche und Aufdeckung von Missständen, häufig über das Ziel des eigentlichen Journalismus hinaus geschossen wird. Die Tatsachen werden gut beleuchtet und um diese dann zu erklären, werden – aus meiner Sicht – haarsträubende Theorien heruntergebetet, die überhaupt nicht nachvollziehbar belegt werden (können). Es ist extrem Schade, dass mühevolle und sorgsame Recherche durch abstruse Theorien vernichtet wird.

Früher hat man sich die Strafe Gottes in Form von Unwetter auf sich gezogen, heute sind es die Bilderberger und "Medienmacher". Warum nicht einfach bei der Tatsachenbeschreibung bleiben und konstruktive Vorschläge machen? Wie könnte gelungene Demokratie aussehen? Was sind die Kriterien Journalismus, der den Menschen dient? Warum nicht mit gutem Beispiel vorangehen und das Gute und Konstruktive ins Zentrum setzen?

Wie siehst du das, Moritz?
 
Das Video „Gates kapert Deutschland“ von Ken Jebsen war warscheinlich der Stein des Anstoßes, zusammen mit einem Video, in dem die Behauptungen Ken Jebsens aus dem Video überprüft und letztendlich als falsch bzw. falsch interpretiert enttarnt wurden. Zudem wurde mir bewusst, wie in KenFM-Videos durch häufigere Vergleiche aktueller Ereignisse mit Geschehnissen, die im 3. Reich passiert sind, letztere faktisch verharmlost werden. Dann gibt es da noch die selektive Staatsgläubigkeit: Ken Jebsen glaubt einerseits die Aussage von Herrn Maaßen, dass es letztes Jahr keine rechten Hetzjagden in Chemnitz gegeben habe (siehe das „Me, Myself and Media“-Video aus dem Zeitraum), andererseits scheint er die Aussagen des Robert-Koch-Institut, der WHO und anderer Organisationen nicht zu glauben.
 
Ich habe mir auch das Video von Walulis angeschaut und bin dankbar für die kritische Auseinandersetzung mit dem Video. Ich hatte noch gehofft, dass KenFM nochmal die Kurve kriegt, aber ich glaube seinen einst hoch angepriesenen Humanismus kann er an den Nagel hängen…
Schade.

Er ist ja auch nicht mehr der Jüngste…
In a wider sense, the Nobel disease might be indicative of the fact that — just like with milk — even the greatest minds can have a "best before"-date of sorts. The longevity human beings enjoy today is a relatively new concept for Homo sapiens, and as such, more and more people live long enough for their brains to start showing various signs of deterioration.
https://rationalwiki.org/wiki/Nobel_disease

 

Drum'n'Bass auf einem Walkman mit angeschaltetem Mega-Bass zu hören ist nochmal ein ganz anderes Musikerlebnis 😀

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Eigenbau Kassetten-„Walkman“: Aktueller Stand




So sieht der aktuelle Stand meines selbstgebauten „Walkman“ auf Basis eines Kassettenlaufwerks aus einem Autoradio aus. Seit heute ist das Potentiometer zur Lautstärkeregelung angeschlossen, welches noch original vom Autoradio stammt, jedoch am „kratzen“ ist, sodass ich dort vielleicht ein neues brauche. Es kommen noch einige Störgeräusche vom Motor am Audioausgang an, was aber bei lauterer Musik nicht mehr auffällt. Die Tonqualität des Tonkopfes ist auf normalem Niveau, nachdem ich an der Azimuth-Stellschraube gedreht habe. Lediglich die Masseleitung für die linke Tonspur muss nochmal neu gelötet werden, da es dort einen Wackelkontakt gibt.

Beim Laufwerk selbst läuft der Capstan etwas unregelmäßig, was sich durch eiern bemerkbar macht. Vielleich behebt sich das Problem von selbst nach ein paar Betriebsstunden. Immerhin gibt es keine Geschwindigkeitssprünge während der Wiedergabe, was eventuell mit dem simplen Laufwerksdesign (Kupplung direkt am Capstan) zusammenhängen kann.

Was super funktioniert ist der Autostopp. Im Laufwerk drückt ein kleiner Kunststoffzahn sanft auf das Band der Kassette. Ist keine Kassette eingelegt oder das Ende eine Seite entweder durch Vorspulen oder Abspielen erreicht, wird der Zahn vom straffen Band nach oben gedrückt. Über einen Metallarm wird dann ein Taster ähnlich dem einer PC-Maus gedrückt, der den Kontakt zweier Leitungen unterbricht. Ich habe die Leitungen mit dem Pluspol des Motors verbunden, sodass dieser am Ende des Bandes sofort ausgeht und beim Einlegen eine Kassette sofort angeht. Der Taster schafft problemlos die hunderte von Miliampere, die der Motor braucht.

Interessanterweise ist die Geschwindigkeit des Motors bei einer Betriebsspannung von 12V die korrekte Geschwindigkeit für Kassetten und nicht etwa zu schnell oder zu langsam. Das deutet darauf hin, dass die Originalschaltung des Autoradios bei höheren Spannungen (bis 13,8V) eine Regelung verwendet haben muss, die die Spannung zum Motor absenkt.


Auch wenn das Laufwerk ein dauerhaftes Problem am Capstan haben könnte, so ist es vielleicht ideal zur Entwicklung einer digitalen Motorsteuerung, die nervige Probleme beim analogen Abspielen von Kassetten (eiern, plötzliche Geschwindigkeitssprünge) mit PWM und Drehzahlmessung (und ggf. einem 19 kHz Pilotton vom Band) ausgleichen kann. Zudem könnten auch andere Geschwindigkeiten als 4,76 cm/s damit möglich sein.


An der Schaltung vom Audioverstärker fehlen noch die passenden Widerstände, um die Musik vom Band richtig laut auf die Kopfhörer geben zu können. Bass fehlt auch, sowie ein Umschalter zwischen Eisenoxidband und Chromdioxid- und Metallband.

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Wie bei Schallplatten auch brauchst Du noch einen "Entzerrer". Die niederfrequenten Schwingungen erzeugen nicht so starke Ströme in den Spulen der Tonabnehmer/-köpfe und somit müßen diese extra verstärkt werden. Hatte mir mal ein Extra-Laufwerk (gabs früher für Autoradios, da diese erst später auch ein Kassettenteil hatten. Dafür gabs bei den Radios eine DIN-Buchse die Audio und Stromversorgung herstellte und die Abschaltung des Radiosounds machte) fürs Auto (Goggo) elektronisch aufgepimpt, die Mechanik gelassen. Die Schaltung war glaube ich entlehnt aus einem elektor Buch - vielleicht findest Du ja was im Netz, sonst schaue ich mal ob ich noch was finde...
 
Danke für den Hinweis bezüglich „Entzerrer“. Ich hatte die Vermutung, dass bestimmte Kondensatoren auf der Schaltung unpassend wären und daher kaum Bässe hörbar wären ;)

 

Experiment: 19 kHz Pilotton auf Kassetten — Tracking möglich?





Das Diagramm* zeigt die Wiedergabe einer Kassettenaufnahme, bei der während der Aufnahme ein relativ starker 19 kHz Pilotton zum Audiosignal hinzugefügt wurde. Es handelte sich um eine überspielte Eisenoxid-Kaufkassette älterer Bauart, warscheinlich aus den 1970er oder 1980er Jahren. Wie man sieht, ist selbst mit der damaligen Bandqualität der Pilotton immer noch schwach vorhanden und auch vom eigentlichen Audiosignal weit genug getrennt, um ausgewertet zu werden. Mit modernen Chromdioxid-Kassetten sollte der Pilotton nach der Aufzeichnung stärker präsent sein.


Wenn der aufgezeichnete Pilotton nach einem Hochpassfilter und Schmitt-Trigger stark genug ist, sodass ein Mikrocontroller die Signalflanken erkennen und die Frequenz des Signals genau genug messen kann, kann ein Tracking-Mechanismus ähnlich dem von VHS-Kassettenlaufwerken gebaut werden, der die Bandgeschwindigkeit anhand des Pilottons genau einstellt und somit Geschwindigkeitsdifferenzen als eines der nervigsten Probleme beim analogen Abspielen von Kassetten behebt.

*: Der Audioteil des Diagramms wurde aus urheberrechtlichen Gründen unscharf gemacht, sodass das Musikstück nicht mehr erkenntlich ist.

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This entry was edited (4 months ago)

 

Erkenntnis des Tages:

Wenn der Riemen beim Abspielen flattert,
die Musik dann auch leicht knattert.


Wenn der Antriebsriemen eines Kassettenwalkman für das Laufwerk zu groß ist und vielleicht auch noch einen größeren Riemendurchmesser hat als der Originalriemen, dann kann es dazu kommen, dass der Riemen bei der Wiedergabe „flattert“. Er liegt nicht fest genug an und kann deshalb nicht gleichmäßig vom Motor gezogen werden. Als Folge davon eiert die Musik sehr schnell. Bei hohen Tönen hört sich das eher krächzend bis leicht knatternd an. Die Lösung: Einen kleineren Antriebsriemen verwenden.

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Erkenntnis des Tages:

Bringt die Kupplung den Walkman zum steh'n,
öle ihn fleißig und lass ihn dann steh'n.


Nachdem vor Weihnachten die Kupplung in einem Walkman Probleme bis hin zum starken periodischen Eiern gemacht hat und zu dem Zeitpunkt auch Ölen nichts gebracht hat, lag der Walkman bis heute ungenutzt rum. Eigentlich hatte ich vor, einen kleinen Elektroladen bezüglich Reparatur aufzusuchen, aber als ich sicherheitshalber den Walkman nochmal getestet habe, lief er wieder problemlos. Auch das mahlende Geräusch, das mich vor Weihnachten gestört hat, ist wieder leiser geworden. Anscheinend habe ich die richtigen Stellen geölt und das Öl hatte jetzt etwas Zeit, sich richtg zu verteilen bzw. an die richtigen Stellen zu kriechen. Eine weitere Erklärung könnte sein, dass der Riemen am Kupplungsrad sich durch die Nichtbenutzung wieder ausreichend zusammenziehen konnte. Nachschauen werde ich aber nicht, dafür bin ich gerade zu froh, dass der Walkman wieder geht 😀

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